Konzept & Umsetzung: Henriette Fridoline Schmidt

Musik, Sound und Audioproduktion: Benno Heisel

Dramaturgie: Stefanie Ramb

Produktionsleitung: Lisa Risch, Rat&Tat Kulturbüro

Öffentlichkeitsarbeit: Simone Lutz

Social Media: Rosa von Hausen

Technische Einrichtung und Soundberatung: Willy Löster

Köpfe, Texte & Wege 2020/2021: Kathrin Diehl, Benno Heisel, Sophia Klimanek, Jan Geiger, Gerlinde Geller, Lisa Samia Högg, Emre Akal, Franz Furtner, Theresa Seraphin, Nora Zapf, Mira Mann, Mehdi Moradpour, Dominique Lea Kappl, Jule Ronstedt, Raphaela Bardutzky, Christine Umpfenbach und Denijen Pauljević, Stefanie Ramb

Henriette Fridoline Schmidt lebt und arbeitet als freischaffende Schauspielerin, Sprecherin, Künstlerin, Dozentin und Yogalehrerin in ihrer Wahlheimat München. Die gebürtige Lübeckerin diplomierte an der Bayerischen Theaterakademie, folgte dem Ruf an das Nürnberger Staatsschauspiel, blieb 2 Jahre, folgte dem Ruf der Welt, versuchte 2 Jahre, folgte dem erneuten Rufen aus Nürnberg und blieb 4 weitere Jahre. Zwischen der Bühne und den Irrungen des Lebens arbeitet sie bei Rundfunk, Film, Fernsehen, an Hochschulen und in Coachings für Sprache, Stimme und Körper. Nun ist sie in München angekommen und doch stetig auf der Suche nach Neuerungen. Sie betrachtet sich als liebevolle Menschenforscherin in allen Facetten.

Weitere Informationen: www.henrietteschmidt.de

Benno Heisel ist freier Theaterschaffender aus München und arbeitet als Musiker, Autor, Regisseur und Dramaturg. In den letzten Jahren war er in der künstlerischen Leitung des HochX – Theater und Live Art in München tätig, was er nun wegen der Geburt seiner Tochter aufgegeben hat. Er war Gründungsmitglied und -vorstand des Netzwerks Freie Szene München e.V. Seine Arbeit zeichnet sich durch recherche-intensive und formalistische Ansätze aus, die sich oft mit historischen und zeitgenössischen Formen von medialem Theater (wie Frühformen des Kinos und des Schattentheaters, aber auch dem Bau der Programmierung von Instrumenten) und der direkten Veränderung von Strukturen befassen. Produktionen von und mit ihm wurden auf über 20 Festivals im In- und Ausland eingeladen wie z.B. dem Spielart Festival München, dem 21st Century Theatre in St. Petersburg und dem Festival Souar Souar und N’djamena.

Weitere Informationen: www.bennoheisel.de

Stefanie Ramb wäre am liebsten das ganze Jahr in den Bergen unterwegs, aber ihr Beruf hält sie nicht nur in der Stadt, sondern sogar in (fensterlosen) Räumen. Sie ist hauptberuflich Hörspielregisseurin und schreibt vor allem fürs Hören. Aber auch über Berge und übers Nähen, denn zwischen Hörfunkstudio und Gipfel sitzt sie für ihr Taschenlabel krambeutel an der Nähmaschine. Bei Kopfkino macht sie Dramaturgie und ist begeistert von den vielen neuen Blickwinkeln auf ihre Heimatstadt.

Rat & Tat Kulturbüro: Zusammen sind wir stark – dachten sich auch Laura Martegani und Katrin Dollinger als sie 2012 das Rat & Tat Kulturbüro gründeten. Stimmt  tatsächlich und immer noch! Das Team hat sich seither um Anna Donderer und Veronika Heinrich, wie auch langjährige Kollaborateurinnnen  und Newcomerinnen erweitert. Wir stehen gemeinsam ein für Kulturprojekte und kollegiale Zusammenarbeit in den Freien Darstellenden  Künsten. Wir denken, planen, strukturieren, finden Lösungen und das richtige Team, kommunizieren, vermitteln und konzipieren. Wir sind  Produktionsleiterinnen, Producerinnen, Dramaturginnen, Netzwerkerinnen und Presservertreterinnen. Als Zusammenschluss bündeln und  erweitern wir ständig unser Wissen und arbeiten sowohl an konkreten Kulturprojekten als auch an der Verbesserung von Strukturen.  We’re TAKING CARE OF BUSINESS.

Weitere Informationen: rtkulturbuero.de

Bios aller Autor*innen:

In Reihenfolge der Folgen. Füllmengenschwankungen sind transportbedingt.

Kathrin Diehl

Nach einigen Semestern in Heidelberg (Germanistik, Geschichte, Hochschule für jüdische Studien) wechselte Katrin Diehl an die Deutsche Journalistenschule in München, schloss dort den Studiengang mit einer Promotion ab und ist seither als Freie Journalistin unterwegs. Sie schreibt fürs Hörspiel, für die Bühne, auch einiges für die Katz. Noch mehr für die sehr geliebte, untere Schublade. Katrin Diehl lebt in München und gehört dem Netzwerk Münchner Theatertexter*innen an. 

Foto: Jana Erb

Benno Heisel

Benno Heisel ist freier Theaterschaffender aus München und arbeitet als Musiker, Autor, Regisseur und Dramaturg. In den letzten Jahren war er in der künstlerischen Leitung des HochX – Theater und Live Art in München tätig.

Sophia Klimanek

Jan Geiger

Jan Geiger (geboren 1987 in Tübingen) studierte Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut der Universität Leipzig und Soziale Arbeit an der Hochschule München. Seit 2012 werden seine Theatertexte beim Drei Masken Verlag in München veröffentlicht. 2015 wurde sein Theaterstück „Kowloon“ am Landestheater Coburg (Regie: Alice Asper) uraufgeführt. Ebenfalls 2015 wurde er zum Kaltstart-Festival nach Hamburg eingeladen.

Er ist seit Beginn 2016 Teil des „Netzwerk Münchner Theatertexter*innen“ und organisiert in diesem Rahmen die Textwerkstätten.

Als Autor war er auch an der Theaterserie MÜNCHNER SCHICHTEN beteiligt. Seine Folge „DRAG ME OUT“ (Regie: Clara Hinterberger) wurde zu den Bayrischen Theatertagen 2020 in Memmingen eingeladen.

Jan Geiger arbeitet beim „Schwulen Kommunikations- und Kulturzentrum Sub e.V.“ in der HIV-Prävention schwuler und bisexueller Männer in München.

Gerlinde Geller

Foto: Lisa Samia Högg

Lisa Samia Högg

wird am 18. Februar während eines Jahrhundert Hochwassers im Unterallgäu als Tochter eines Schreiners und einer Damenschneiderin geboren. 

Es gibt Gerüchte, dass sich ihr drei Jahre älterer Kronprinzenbruder sehr über ihre Ankunft gefreut haben soll, obschon er über die Tatsache, dass sie fortan zum festen Ensemblemitglied der Familie gehören würde, nicht amüsiert war. Er versuchte ihr mit Schlafentzug beizukommen, bis er entdeckt wurde und schließlich zur Feststellung in der Lage war, dass sich eine kleine Schwester bestens als Komplizin zur Mobilmachung gegen allerhand Unbill eignet. Ihre Kindheit und Jugend konnten also stattfinden. In ihrem Stammbaum finden sich wenige Künstler, Urgroßmutter Anna, Lyrikerin und Großonkel Kajetan, Kunstmaler. Im Vergleich zu den handwerkenden Vorfahren, waren diese nicht mit einem langen Leben gesegnet. 

Möglicherweise zieht es Lisa deshalb nach der Schule erst einmal in einen soliden Beruf, sie macht eine medizinische Ausbildung, spezialisiert sich im Fachgebiet Anästhesie. 

Doch Lisa Samia Högg mag die Menschen auf Dauer lieber wach, statt schlafend, also studiert sie Filmregie und Drehbuch an der HFF in München und macht dort ihren Abschlussfilm. 

München ist die Stadt, in der sie lebt. Seit den Neunzigern, arbeitet sie als Autorin, Dramaturgin, Filmemacherin, später auch noch als Schauspielerpatientin bei der LMU. 

Sie ist verheiratet und Mama zweier Kinder. 

Foto: Jean-Marc Turmes

Emre Akal

Emre Akal lebt als Autor und Regisseur in München. Seine Arbeiten, die sich an der Schnittstelle von Choreografie, Installation und Bildkomposition bewegen, waren u.a. am Stadttheater Bakirköy in Istanbul, an den Münchner Kammerspielen, am Maxim Gorki Theater in Berlin und der freien Szene in München, Stuttgart und Wien zu sehen. Für sein Stück Ostwind erhielt er 2015 den Tanz- und Theaterpreis der Stadt Stuttgart, für den Theatertext Hotel Pink Lulu – Die Ersatzwelt 2020 den exil-DramatikerInnenpreis der Wiener Wortstätten. Als Regisseur wurde er 2020 mit dem Förderpreis für Theater der Stadt München ausgezeichnet. Gemeinsam mit 86 weiteren Künstler*innen aus ganz Deutschland initiierte er 2019 das Ayşe X Staatstheater als mögliches Modell eines Theaters der Zukunft.

Im Jahr 2021 verbindet sich Emre Akal längerfristig mit den Münchner Kammerspielen und ist derzeit als Artist in Residence – als Autor und als Regisseur in unterschiedlichen Projekten – am Haus tätig.

Foto: Franz Furtner

Franz Furtner

Franz Ferdinand Furtner ist Magister der Germanistik, Mitglied der Thomas-Bernhard-Gesellschaft, stand schon bei mancher Theaterproduktion auf der Bühne, macht Musik in den Gruppen Suddenly The Goat und Bombo und schreibt nebenbei ein bissi. Zum Beispiel für die „In München“ und die „Hinterland“. Aber im Herzen immer für dich. So einer ist er einfach.

Foto: Theresa Seraphin

Theresa Seraphin

Theresa Seraphin studierte Dramaturgie, Komparatistik und Kunstgeschichte in München und Seoul. Ihre Texte sind Teil von Theaterstücken und Performances, zuletzt der Podcast ‚Erika und Therese GAY AGAIN‘ zusammen mit Lisa Jeschke und Marie-Kristin Burger, entstanden im Auftrag der Monacensia Bibliothek oder die Performance ‚#lovemetender‘ aka WUTWULWA im Rahmen des Marry Klein Kulturdonnerstags. Sie ist außerdem ist sie Teil der Lyrikband IHR!

Nora Zapf

Foto: Thomas Gothier

Mira Mann

Mira Mann ist Autorin und Musikerin. Sie ist Gründungsmitglied der Postpunk-Band Candelilla (2001-2017), mit der sie drei Alben veröffentlichte. Sie schreibt Texte für diverse Magazine und Zeitungen, macht monatlich die Sendung Text + Musik für Radio 80000 in München und arbeitet als Bookerin für Clubs und Festivals. Im Herbst 2019 veröffentlichte sie ihr Solo-Debüt-EP Ich mag das, eine musikalische Interpretation ihrer Gedichte der Angst  (Februar 2019, Parasitenpresse). Im April 2020 ist ihr zweiter Gedichtband Komm einfach (Parasitenpresse) erschienen. Ihre neue EP Schau mich an erscheint am 21. Mai 2021.

Lea Herman

Lea Herman wurde in München geboren und studierte Dramaturgie an der Bayerischen Theaterakademie. Momentan lebt und arbeitet sie als freischaffende Dramaturgin und Autorin zwischen München und Kalifornien. 

Jule Ronstedt

Jule Ronstedt ist Schauspielerin, Regisseurin und Autorin und lebt in München. www.juleronstedt.de

Neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin, inszenierte sie in München unter anderem an den Kammerspielen, wo sie 1996 bis 2001 Ensemblemitglied war, am Metropol-Theater München und arbeitete seit 2006 regelmäßig als Gastregisseurin und Autorin am Theater der Jugend, für das sie die Stücke „Südseekeller“ und „Kein Geld für niemand“ schrieb und inszenierte. 2013 produzierte der BR „Südseekeller“ als Hörspiel, das auf der Shortlist für den Kinder- und Jugend-Hörspielpreis landete.

2010 drehte sie den Kurzfilm „Fräulein Karlas letzter Versuch“ (Drehbuch und Regie), der auf mehrere Festivals eingeladen wurde. 2014 folgte „Fräulein Karlas erster Besuch“. Ihr erster Langfilm „Maria Mafiosi“ (Drehbuch & Regie) lief im Sommer 2017 in den Kinos. Der zweite Film „Heilige Scheisse“ ist in Planung.

Foto: Julian Baumann  

Mehdi Moradpour

Mehdi Moradpour ist Autor, Gerichts- und Community-Dolmetscher sowie Übersetzer für Persisch (Farsi & Dari) und Spanisch. Nach einem technischen Studium im Iran studierte er ab 2004 Hispanistik, Informatik, Soziologie, Amerikanistik und Arabistik in Leipzig und Havanna sowie ab 2014 Szenisches Schreiben in Graz. Währenddessen war er in verschiedenen Funktionen in freien Theatergruppen tätig und schrieb journalistische Beiträge über Kultur und Theater. Seine Texte wurden mehrfach ausgezeichnet und übersetzt. Zusammenarbeiten u. a. mit der Deutschen Oper Berlin, Maxim Gorki Theater, Theater Konstanz, Schauspielhaus Wien, Wiener Festwochen, Grips Theater und Theater Bremen. Seit der Spielzeit 2020/21 gehört er als Dramaturg zum Künstlerischen Leitungsteam der Kammerspiele.

Foto: Jean-Marc Turmes

Raphaela Bardutzky

Raphaela Bardutzky studierte Dramaturgie, Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Philosophie an der LMU München und der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Seit 2012 arbeitet sie als Script-Consultant und Drehbuchlektorin im Art-House-Filmbereich. Gemeinsam mit Theresa Seraphin gründete sie 2016 das „Netzwerk der Münchner Theatertexter*innen“ – eine Diskussionsplattform zur Textproduktion im zeitgenössischen Theater. Ihr Theatertext WÜSTLING wurde 2017 mit dem Münchner Literaturstipendium ausgezeichnet.

Als Dramaturgin verantwortete Raphaela Bardutzky im Sommer 2018 eine szenisch-performative Version des Mozart-Requiem am Nationaltheater Mannheim (Regie: Clara Hinterberger). Sie gehörte außerdem zum Autor*innen- und Leitungsteam der Theaterserie MÜNCHNER SCHICHTEN, welche zwischen November und März 2019 an verschiedenen Orten in München zu sehen war.

Raphaela Bardutzky unterrichtet „Schreiben für Film und Theater“ am Institut für Theaterwissenschaft der LMU München.

Foto: Said Nazari

Christine Umpfenbach und Denijen Pauljević

Christine Umpfenbach und Denijen Pauljević arbeiten immer wieder gemeinsam an künstlerischen Projekten, zuletzt für das Theaterprojekt „What keeps us alive?“, das im Rahmen von SPIELART 2021 gezeigt wurde. Christine in München geboren, studierte in Berlin und London Bühnenbild und Regie, Denijen in Belgrad geboren, studierte in Prag und München interkulturelle Kommunikation, Film und Drehbuch (HFF). 2008 kreuzten sich ihre Wege bei „doing identity“, einem Stadtprojekt der Münchner Kammerspiele. In der Serie FLUCHTEN 1-4 ging es um Menschen, die sich bereits begegnet sein könnten, da sie indirekt über ein Thema miteinander verbunden sind: Flucht. Es folgten Projekte wie „3 Jahre Musterehe“, „New here“, „Arriving-in-Munich“, „Win-Place-Show“, „#Love“, „#Tempest“ und „Die rote Republik“.

Denijen erhielt die Autorenförderung Raniser Debüt und 2015 das Literaturstipendium der Stadt München. Er ist Teil des Netzwerks „Münchner Theatertexter*innen“ und unterrichtet szenisches Schreiben an der LMU München. Christine erhielt 2014 den Theaterförderpreis der Landeshauptstadt München und ihr Stück „9/26 – Das Oktoberfestattentat“, das noch an den Münchner Kammerspielen läuft, wurde für den Mülheimer Dramatikerpreis 2021 nominiert.

Foto: Stefanie Ramb

Stefanie Ramb

Stefanie Ramb wäre am liebsten das ganze Jahr in den Bergen unterwegs, aber ihr Beruf hält sie nicht nur in der Stadt, sondern sogar in (fensterlosen) Räumen. Sie ist hauptberuflich Hörspielregisseurin und schreibt vor allem fürs Hören. Aber auch über Berge und übers Nähen, denn zwischen Hörfunkstudio und Gipfel sitzt sie für ihr Taschenlabel krambeutel an der Nähmaschine. Bei Kopfkino macht sie Dramaturgie und ist begeistert von den vielen neuen Blickwinkeln auf ihre Heimatstadt.

Neutro

Anna Neuwirth und Martin Troger arbeiten seit 2015 als neutro zusammen. Ihre [EIS] Foto-Texte haben sie 2019 in der schule für dichtung in Wien ausgestellt. 2021 erscheint das [EIS]-Buch [EIS]-Sofortbildkammern im vauvau-verlag für interaktive Lyrik. Sie arbeiten gern gemeinsam mit anderen an einer gemeinsamen Sprache, die es nicht gibt, sehr gerne für ein Theater, das es noch nicht gibt. Sie sind Vorstandsmitglieder der Südtiroler Autoren und Autorinnenversammlung und Redaktionsmitglieder der Grazer Literaturzeitschrift mischen. Sie vermischen sich gern mit anderen, weil Literatur Hoffnung ist, auch wenn es keine mehr gibt.

Rinus Silzle

Rinus Silzle arbeitete von 2012 bis 2013 an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg, unter anderem als Regieassistent für Film- und Theaterprojekte. Er studierte Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Während dieser Zeit entstanden die Stücke „Totschlagen“, eingeladen zu den Essener Autorentagen „Stück auf!“ 2016, das Jugendstück „Feige & Bananenbox“, welches in einer Werkstattinszenierung am Hans-Otto-Theater in Potsdam präsentiert wurde und „Legal Highs“, das den Publikumspreis beim Heidelberger Stückemarkt 2018 gewann. 2019 konnte sein Stück „Geschwister oder die Suche nach Saga“ (für Kinder ab 6 Jahren) den Förderpreis im Rahmen vom Berliner Kindertheaterpreis gewinnen und im Oktober 2021 feierte „Stecker ziehen“ ein Text über Schulstress und Leistungsdruck (4-6 Klasse) am Grips Theater Premiere.

Neben seinen Arbeiten für das Theater schreibt er auch für Hörspiel, Puppe und Film, zuletzt wurde sein Kurzfilm „Es gibt Eidechsen, die so tun, als wären sie Käfer“ beim Flimmern & Rauschen 2020 gezeigt. Seine Puppenspielfassung des Bilderbuches „Die große Wörterfabrik“ am Theater Koblenz war bei den Theatertagen Rheinland-Pfalz 2022 in Mainz zu sehen. Rinus Silzle lebt und arbeitet in München, wo er als Mitglied der Münchner Theatertexter*innen Werkstätten und Workshops mitorganisiert.

Foto: Kalle Singer

Denijen Pauljević

Geboren in Belgrad, flüchtete Denijen Pauljević während der Jugoslawien-Kriege nach Deutschland. Er studierte interkulturelle Kommunikation, nahm an der Drehbuchwerkstatt an der HFF München teil und arbeitet an verschiedenen Literatur-, Drehbuch- und Theaterprojekten. Von 2013 bis 2018 war er für die Koordination der Münchner Balkantage verantwortlich. 2014 erhielt er die Autorenförderung Raniser Debüt, 2015 das Literaturstipendium der Stadt München. Im SoSe 2021 unterrichtete Denijen Pauljević szenisches Schreiben an der LMU München.

Foto: Konrad Fersterer

Franziska Angerer

Die Regisseurin Franziska Angerer inszenierte u.a. am Staatstheater Darmstadt, am Residenztheater München, am Landestheater Tübingen und beim SPIELART Theaterfestival in München. In ihren Arbeiten hinterfragt sie anthropozentrische Denkweisen und beschäftigt sich unter anderem mit der Theatralität und Musikalität von Objekten, Pflanzen und Tieren. Für die Regie des filmischen Musiktheaterprojekts DICHTERLIEBE wurde sie mit dem Dr.-Otto-Kasten-Preis 2021 des Deutschen Bühnenvereins ausgezeichnet.

Foto: Fabian Frinzel

Markus Ostermair

1981 in Pfaffenhofen an der Ilm geboren.
Gymnasium mit Mittlerer Reife verlassen, um eine kaufmännische Ausbildung aufzunehmen.
Zivildienst in der Bahnhofsmission München.
Dann erst zur Literatur gekommen.
Lesend auf dem zweiten Bildungsweg und beim Reisen per Anhalter durch Europa.
Schreibend gegen Ende meines Studiums der Germanistik und Anglistik.

Der Sandler wurde im Herbst 2020 im Hamburger Osburg Verlag als mein literarisches Debüt veröffentlicht.